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Greenbodycamp

GIPFELSTÜRMER - Kraftvoll auf den Berg deines Lebens

Blogeintrag von Svenja und Marleen


https://www.greenbodycamp.de/kraftauszeitsuedtirol/


Stell dir vor, du stehst am Fuße des Berges deines Lebens. Deine Stiefel sind fest geschnürt und neben dir steht ein Rucksack. In diesem Rucksack befindet sich alles was du brauchst, um kraftvoll den vor dir liegenden Gipfel zu besteigen. Es befindet sich aber auch Ballast in deinem Rucksack, der dir den Aufstieg beschwert und schwer auf deinen Schultern lastet.

Während der KRAFT (Aus-) Zeit vom 21.-27. Juli 2019 haben unsere GIPFELSTÜRMER ihr Gepäck ganz genau unter die Lupe genommen, sich von Altlasten befreit und sich kraftvoll auf den Weg gemacht, die nächsten Etappen des Berges ihres Lebens zu erklimmen. Es war eine Woche voller Abenteuer und Ruhe und wir kommen definitiv wieder ins Aktiv Hotel Edelweiss nach Reschen.


Die Gipfelstürmer kommen

Tag 1 - Sonntag, 21. Juli 2019: Vinschgau, Südtirol

Noch ist es ruhig im Aktiv Hotel Edelweiss, doch wir wissen, es ist nur die Ruhe vor dem Sturm, denn die Gipfelstürmer sind im Anmarsch. Als die ersten eintrudeln und herzlich an der Rezeption empfangen werden ist uns bereits klar, dass eine unvergessliche Woche mit tollen GREENBODYCAMPERN vor uns liegt. Einige Gesichter kannten wir bereits von vorherigen Events und Reisen, was uns jedes Mal ganz besonders freut. 'Wiederholungstäter' sind für uns der beste Beweis dafür, dass Strengthility® Coaching nicht nur ein theoretisches Konzept ist, sondern eine ganzheitliche Philosophie, die Körper und Geist nachhaltig berührt und stärkt. Von überall her sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer angereist: Hamburg, Berlin, Thüringen, Hessen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Österreich, Schweiz... Wenn wir an die GREENBODYCAMP Anfänge zurück denken, macht es uns ziemlich stolz, dass unsere Greenbodycamper überall auf der Welt zu Hause sind.

Zur Begrüßung gab es auf der Dachterrasse einen leckeren Kraft-Smoothie aus Rucola und Banane. Die Berge und der Reschensee ergaben das perfekte Empfangskomitee für die vor uns liegende KRAFT (Aus-) Zeit. Da sich bereits alle in Sportklamotten geschmissen hatten, konnten wir direkt mit dem sportlichen Einstieg weiter machen und versammelten uns auf der Seewiese zum Kennenlern-Workout. Wir sind keine Fans großer Worte, sondern machen unser Konzept gern erlebbar und spürbar. Ein gemeinsames Workout eignet sich außerdem hervorragend als entspannter und fröhlicher Ice-Breaker und die Teilnehmer können sich ganz ungezwungen kennen lernen. GREENBODYCAMP - Schweiß(t) zusammen: Wir sind davon überzeugt, dass Sport verbindet, aber um ehrlich zu sein, hat uns die kraftvolle und positive Gruppendynamik dieser KRAFT (Aus-) Zeit wirklich umgehauen.


Nach dem Kennenlern-Workout überreichten wir dann noch unsere "Kraftpakete". Unser Dank geht hier an unsere starken Kooperationspartner, die wir am Ende dieses Posts noch ausführlich vorstellen möchten. Für uns ist es nicht selbstverständlich, dass die teilweise sehr jungen Firmen, uns so großzügig mit ihren tollen Produkten ausstattet, die wir unseren GREENBODYCAMPERN schenken dürfen. An dieser Stelle schonmal ein großes Dankeschön!



Wake Up Mobility, Strengthility® Workshop & Bootcamp

Tag 2 - Montag, 22. Juli 2019: Mobility Einheit am Morgen

Wer denkt sich sowas aus? Wake-Up-Mobility morgens um sieben? Yes! Wir denken uns sowas aus, aber warum? Weil die Dinge, die uns Überwindung kosten, meist die sind, die uns besonders gut tun. Und so ist es auch mit einer kleinen Bewegungseinheit am Morgen. Nach einem großen Glas Wasser geht es raus an die frische Luft. Ein paar tiefe Atemzüge und der Blick auf die Berge waren für uns der perfekte Start in den Tag. Die Übungen bestanden aus leichten Mobility-Übungen und dienten der Aktivierung unseres Körpers... es sollte nur ein sanfter Einstieg sein, denn das große Bootcamp stand für nachmittags auf dem Programm. Zur Stärkung gab es dann erstmal ein leckeres Frühstück, bei dem keine Wünsche offen blieben.


Nach den ersten Kaffees, frischem Rührei, selbst gebackenem Brot und allem, was das Frühstücksherz begehrt, waren wir gestärkt für den anstehenden Strengthility Workshop. Warum sind wir eigentlich alle nach Südtirol gefahren, um gemeinsam eine Woche voller Abenteuer, Sport und Entspannung zu verbringen? Was steckt dahinter? Warum begeben sich Menschen freiwillig an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit und haben den Wunsch, über sich hinaus zu wachsen? Warum macht man sowas?

Als Metapher stand dafür der Begriff der GIPFELSTÜRMER und das Motto "Kraftvoll auf den Berg deines Lebens", denn nichts wäre in der Umgebung Vinschgau treffender gewesen. Jeder von uns steht am Fuße des Berges seines Lebens. Manch einer hat vielleicht bereits einige Etappen erzwungen und ist schon auf dem Weg zur nächsten. Abzweigungen und Hindernisse begegnen uns, einige Etappen meistern wir allein, andere wiederrum in Gesellschaft. Es gibt es Menschen, die legen eine besondere Einstellung an den Tag und schaffen es, ihr Leben trotz widriger Umstände, bestmöglich und kraftvoll zu meistern. Was machen diese Menschen richtig? Sie haben Dinge im Gepäck, die sie stärken: positive Glaubenssätze, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten, Durchhaltevermögen, Menschen, die ihnen gut tun, und noch vieles mehr.

Unsere GIPFELSTÜRMER durften zunächst ihren eigene Rucksack unter die Lupe nehmen und sich fragen, was sie brauchen, um den Gipfel ihres Lebens zu erklimmen, und was sie gern auf dem Weg dorthin loslassen möchten. Dann ging es noch um die Frage, was sinnbildlich eigentlich für den eigenen Berg des Lebens steht und was sie gern erreichen möchten. Anschließend durften sie sich untereinander austauschen, was sie auch rege taten. Hierfür gibt es nächstes Mal mehr Zeit, versprochen! :)



Das Programm verriet bereits, dass am Nachmittag noch irgendetwas sportliches passieren sollte. Hinter dem unscheinbaren Programmpunkt "GREENBODYCAMP Action" verbarg sich das erste große Highlight der Woche: Das zweistündige GREENBODYCAMP Bootcamp. Und dann war es auch schon soweit. Schnell noch die Lidschatten-Palette von Veronika umfunktioniert und damit provisorisch Kämpferstreifen ins Gesicht gemalt, die für den letzten Motivationsschub sorgten und los ging es auf der Seewiese. Unser beliebter Kraftzirkel mit viel Folter- äh Workout-Equipment. Attacke! Nach einer ersten Technik-Runde mit Übungserklärungen wurde es ernst. Der scharfe Durchgang mit 40 Sekunden Belastung startete und brachte die ersten Schweißperlen und Kämpfergesichter zum Vorschein. Eine zweite Runde und besondere "Entspannungsübungen" rundeten den ersten Teil des Bootcamps ab.

Schaut euch mal die ersten Bilder an. Fällt euch etwas auf? Bei aller Anstrengung ist die Lebensfreude und pure Kraft auf jedem der Bilder erkennbar. Das meinen wir, wenn wir sagen, dass Sport ein Stärkemultiplikator ist!



Geteiltes Leid ist ja bekanntlich halbes Leid und so geht es mit einem gemeinsamen Team-Run weiter. Mit dabei wieder spaßige Dinge wie ein federleichtes, gut händelbares (und leicht harziges) Baumstämmchen, Rucksäcken, Sandsäckchen... okay, okay, Spaß beiseite. Natürlich sind diese Dinge verdammt schwer und ätzend zu tragen, wenn man als Flachland-Tiroler wie die Berserker durch die Gegend rennt und sich den nächstbesten Hügel als Ziel aussucht. Aber was solls... wenn diese wunderbar geeigneten Querfeldein-Trails direkt vor unserer Nase liegen, müssen wir sie laufen. Zwischendurch überkommt bereits den ein oder anderes das Gefühl, es ginge nicht mehr weiter... Und dann ist da dieses starke Gefühl der Zusammengehörigkeit, dass jeden einzelnen dazu motiviert, alles zu geben. Egal ob Mitte 20 oder Mitte 40, männlich oder weiblich, Supersportler oder Sportanfänger - diesen leicht gequälten Blick und Atemlosigkeit vereinte sie in dem Moment alle. Und doch strotzten sie vor Kraft, Selbstvertrauen und Stolz, die erste Etappe geschafft zu haben. Dieses Gefühl kann man nur erleben. Das kann einem niemand erklären oder zeigen. Und genau das ist es, was wir so unglaublich lieben. Zum Schluss machten wir noch eine kleine Plank-Challenge... aber seht selbst. Im Anschluss an das schweißtreibende Bootcamp kühlen sich einige hartgesottene im eiskalten Reschensee ab.


Am Abend verwöhnt uns Reini höchstpersönlich mit einem exklusiven BBQ an der Grillhütte am Reschensee. Die Mäuler sind in gewohnter Weise hungrig und so bleibt am Ende von gegrilltem Fleisch, Gemüse und dem alleeköstlichsten Tiramisu nichts übrig.



Guten Morgen HIIT & eine lange Wanderung

Dienstag, 23. Juli 2019, 07:00 Uhr: It's workout o'clock!

Auch der Dienstag beginnt sportlich, diesmal haben die Übungen aber etwas mehr Pfeffer als den Tag zuvor und bringen uns so richtig in Wallung. Wir lieben High Intensity Intervall Training, auch genannt HIIT, weil es sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene bestens geeignet ist und ein HIIT-Workout ohne Ausreden in JEDEN Alltag passt. So auch in unser kleines Zeitfenster zwischen Aufstehen und Frühstück.

Das üppige Frühstücksbuffet des Aktiv Hotel Edelweiss entlohnt danach für die morgendliche Anstrengung und wir packen uns noch ein paar selbst geschmierte Brote und andere kleine Kraft-Snacks wie Obst und Nüsse ins Gepäck. Für uns ist gutes und abwechslungsreiches Essen auf den KRAFT (Aus-) Zeiten essentiell #ausgewogenstattabgewogen. Denn wer viel leistet, muss seinem Körper die richtigen Nährstoffe zuführen, um für die Herausforderungen des Tages gewappnet zu sein. Die Herausforderung war an jenem Tage die Wanderung zum Grünen und Schwarzen See, die - mit ausgedehnter Einkehr auf der Reschener Alm - fast sieben Stunden gedauert hat. Es war ein wunderschöner Tag, den viele mit einer kleinen Wellness-Session beendeten.



Almfrühstück in den Bergen & Emotionaler Höhepunkt der Woche

Tag 4 - Mittwoch, 24. Juli 2019: Dem Ziegenpeter auf der Spur

"Nie wieder ohne Frühstück!", so begrüßte mich Noah, unser Videograph, als er die letzten Schritte Richtung Planeiler Alm hoch stapfte. Reini, der Hotelchef des Aktiv Hotel Edelweiss höchstpersönlich, tönte am Vortag noch herum, die Wanderung auf die Planeiler Alm sei weniger herausfordernd als die Wanderung zum Grünen und Schwarzen See... Hm, Pustekuchen. Wir schwitzten und schnauften und hatten uns bei Ankunft das echte Almfrühstück redlich verdient. Hat Reini doch als ehemaliger Ziegenpeter leicht reden... Die Kondition soll einer aus dem platten Land haben. Für ihn war es im Alter von 8-12 Jahren tägliche Routine, mit ca. 60 Ziegen, von seinem Heimatdorf Planeil hinauf auf die Planeiler Alm zu laufen, und das in einer Rekordzeit von 45 Minuten. Aber auch wir waren mit unserer Leistung mehr als zufrieden und saßen glücklich und zufrieden vor all den selbst gemachten Leckereien, die auf der Alm frisch produziert werden.

Emotionaler Höhepunkt der Woche war auf jeden Fall der kleine, aber intensive Strengthility® Coaching Impuls, der sich wieder auf das Motto "Gipfelstürmer - kraftvoll auf den Berg deines Lebens" bezog. Diesmal ging es konkret um den unnötigen Ballast und die Altlasten, die jeder von uns in seinem Rucksack trägt. Dinge, die uns schwer auf den Schultern lasten, wie destruktive Glaubenssätze oder Menschen, die uns Kraft rauben, usw. Um diese oft unbewussten und unterbewussten Krafträuber für unsere GREENBODYCAMPER spürbar und greifbar zu machen, suchten wir im Vorwege Steine zusammen, die sinnbildlich für all das stehen sollten, was sie unnötigerweise noch in ihrem Rucksack mit sich herum schleppen. Jeder suchte einen oder mehrere für sich passende Steine heraus und ging damit einen weiteren Hügel, und somit eine weitere Etappe des eigenen Berges, hinauf. Es sollte dabei nicht gesprochen werden, um die Verbindung ins eigene Unterbewusstsein und die eigenen Gefühle nicht zu stören. Oben angekommen, durften die GREENBODYCAMPER sich mit aller Kraft und in vollem Bewusstsein von ihrem negativen Ballast befreien und ihn den Berg hinunter werfen. Wow! Was für ein befreiendes Gefühl und kraftvoller Moment für alle. Die Emotionen waren nicht mehr zu stoppen und neben Stolz und Erleichterung war auch Traurigkeit zu spüren. Vielen wurde bewusst, dass sie sich oft selbst das Leben schwer machen, sich von gewissen Menschen trennen möchten oder sich schlichtweg beim Erreichen ihrer Ziele selbst im Weg stehen. Umso bedeutsamer war es zu erleben, dass es eben auch anderen starken Menschen so geht wie einem selbst.


BLACKROLL® Multiband Workout


Am Nachmittag hatte jeder sein BLACKROLL® Multiband dabei und wir zeigten die besten Übungen mit diesem effektiven Trainingstool.



Kraft-Meditation & geschichtsträchtige Mountainbike Tour

Tag 5 - Donnerstag, 25. Juli 2019

"... Spüre, wie dein Atem ruhig in deinen Körper hinein- und wieder hinaus strömt und nimm bewusst drei Atemzüge. Atme tiiief durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus. Tief durch die Nase ein, und wieder aus. Und ein letztes Mal, tiiiief ein und wieder aus. Finde deinen Rhythmus. Und jetzt spüre mal den Boden unter dir und wie es sich anfühlt, ganz entspannt dazuliegen und bewusst zu atmen. Spüre das wohlige Gefühl nach den letzten Tagen. Spüre deine Muskeln, deinen Körper. Das war richtig stark. DU bist stark. ..."

Der Tag beginnt mit einer entspannten Kraft-Meditation und oh ja, wir spüren unseren Körper bereits von den vergangenen Tagen der KRAFT (Aus-) Zeit und hier und dort zwickt es auch ein wenig, aber dieses leichte Kribbeln von den Zehenspitzen bis zum Kopf ist einfach unbeschreiblich toll, weil es das Gefühl von Aktivität und Leben ist. Unsere GREENBODYCAMPER waren auf dem Weg echte Gipfelstürmer zu werden und man sah ihnen förmlich an, wie jeder Einzelne sich transformierte und seine wahre Stärke nach Außen trug. Stärke und Durchhaltevermögen waren auch an diesem Tag wieder gefordert, denn vor uns lag die Mountainbike-Tour in die Hochebene Plamort, die im Grenzgebiet von Österreich und Italien nahe dem Reschenpass liegt. Der Weg dorthin ist nicht nur ereignisreich, sondern auch geschichtsträchtig, denn das Plateau ist über eine ehemalige Militärstraße aus dem Zweiten Weltkrieg erreichbar, die das faschistische Italien vor der Invasion des damaligen NS-Regimes schützen sollte. Heute erinnern Überreste von Bunkern und eine ca. 500 Meter lange Panzersperre an die strategisch wichtige Stellung der Hochebene Plamort.

Bevor wir uns auf den Weg machen, gab es eine kleine Einweisung und einen Sicherheitscheck der Mountainbikes, die teilweise elektrobetrieben waren. Einige GREENBODYCAMPER entschieden sich dagegen für den Antrieb aus eigener Beinkraft - und so pedalierten wir unter professioneller Aufsicht von Bike-Guide Eicke fröhlich schwitzend vor uns hin. Der Aufstieg war nicht ohne und auch E-Mountainbikes fahren nicht von allein, denn der Motor sogenannter Pedelics unterstützt die Tretkraft des Fahrers nur. Wer also nicht tritt, kommt auch nicht voran. Die Unterstützung ist jedoch merklich und macht den Aufstieg deutlich leichter. Muskelkater hatte am Ende jeder. Nach einer verdienten Pause auf der Stieralm ging es weiter zum eigentlichen Ziel der Tour: Dem Plamort Aussichtsfels mit seiner spektakulären Aussicht auf den Reschensee.



Als Abschluss eines ereignisreichen Tages, schwangen wir uns bei Dunkelheit erneut auf die Räder und fuhren mit dekorativen Stirnlampen einmal um den Reschensee. Kurz vor Ende überkam uns ein fetter Platzregen, der dafür sorgte, dass wir den Reschensee am Ende in Rekordzeit umrundeten (da liefen die Motoren der E-Bikes nochmal richtig heiß und die Oberschenkel glühten) und wir alle klitschnass waren. Reini war bei unserer Ankunft begeistert und rief: "Ich habe gehofft, dass es regnet! Sowas vergisst man nie!" Und er hatte natürlich recht... die fröhlichen Gesichter sprachen Bände und diese Tour wird uns sicher positiv in Erinnerung bleiben.


Guten Morgen HIIT, MS Hubertus & funktionaler Trainingszirkel

Tag 6 - Freitag, 26. Juli 2019

Der letzte Tag der KRAFT (Aus-) Zeit begann mit einem "HIIT für die Harten", für das sich nur fünf GREENBODYCAMPER entscheiden. Der Rest schonte seine Ressourcen und schlief aus. Da war es zum ersten Mal merklich, dass die sportlichen Aktivitäten ihre Müdigkeit hinterließen - gut so :)

Nach dem täglichen Sturm auf das Frühstücksbuffet wurden wir mit dem Aktiv Hotel Edelweiss - Shuttle zum Bootsanleger gebracht, denn wir hatten die MS Hubertus gechartert. Eine Stunde fuhren wir bei strahlendem Sonnenschein über den Reschensee und kamen dem versunkenen Kirchturm von Graun und seiner traurigen Geschichte ganz nah. Es gibt ein idyllischen Bild ab, wie der Reschensee so zwischen den Bergen liegt und sich der Kirchturm in der glatten Wasseroberfläche spiegelt, doch der Kirchturm ist zugleich stummer Zeitzeuge eines faschistischen Stauprojektes nach Ende des Zweiten Weltkrieges, bei dem 150 Familien ihre Existenz verloren. Heute ist der Kirchturm Wahrzeichen der Region und ein beliebtes Ausflugsziel bei Touristen. Einige Wagemutige treibt es sogar in das kalte Nass, um im Kirchturm eine wackelige Strickleiter hinauf zu klettern und vom Kirchturm zu springen. Wir können dafür keine Empfehlung aussprechen, ist doch unter der Wasseroberfläche mit Ruinen zu rechnen, die Taucher anlockt.



Gollum und der Glöckner von Notre Dame

Am Nachmittag trafen wir uns auf der Seewiese zum funktionellen Trainingszirkel. Erneut gab es Stationen mit Battle Ropes, Gewichtsweste, Sandsack, Rucksack, aber auch Übungen mit dem eigenen Körpergewicht sind bei uns immer mit dabei. Gerne wechseln wir statische mit dynamischen Übungen und gegangene und gesprungene Ausführungen bringen jedes Leistungsniveau an seine individuelle Grenze. Für uns zählt nicht der Vergleich, sondern dass jeder einzelne auf seine Kosten kommt. Ganz besonders wichtig ist uns die korrekte Ausführung der Übungen und so weisen wir unsere GREENBODYCAMPER gerne darauf hin, wenn sie aussehen wie Gollum oder der Glöckner von Notre Damm oder wenn der Magnet in der Stirn wieder dafür sorgt, dass die Liegestütze nicht aussehen wie Liegestütze, sondern wie eine krumme Banane. Mit einer Menge Humor bekommen die GREENBODYCAMPER so nach und nach ein besseres Gefühl für ihren eigenen Körper und die korrekte Haltung während der Übungen.

Nach dem Kraftzirkel zieht es einige Teilnehmer erneut auf den kleinen Hügel vom Bootcamp, auf dem wir die gemeinsame Plank-Challenge machten. Merklich war, dass sich die Blockade im Kopf "Ich kann das nicht!", "Boah, ist das anstrengend!" komplett gelöst hatte und sie nun wie die Gipfelstürmer den Aufstieg nahmen ohne an sich zu zweifeln. Sie hatten den unnötigen Ballast schließlich bereits auf der Planeiler Alm den Berg hinunter gestoßen.



Guten Morgen Flow & Auf Wiedersehen

Tag 7 - Samstag, 27. Juli 2019

Ein letztes Mal begann der Tag gemeinsam mit der tollen Truppe. Ein letztes Mal genossen wir den Blick auf den Reschensee von der Dachterrasse des Aktiv Hotel Edelweiss und nahmen ein paar tiefe Atemzüge der erfrischenden Bergluft, die das letzte bisschen Müdigkeit aus unseren Körpern pustete. Bevor es für viele von uns auf die Autobahn und in alle Richtungen ging, machten wir eine kleine Einheit aus lockernden Übungen mit ein paar Dehnungen an den richtigen Stellen. Ein letztes Mal lief die Kaffeemaschine im Restaurant heiß und das Buffet wurde leer geräumt...

Und dann hieß es Abschied nehmen nach einer aufregenden Woche, die viel schneller vorbei ging, als uns lieb war. Abschied vom Aktiv Hotel Edelweiss, das uns so herzlich in Empfang genommen hat. Ein ganz besonderer Dank geht an Reini und seine Frau Petra und natürlich an Carmen, die uns jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung stand.