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Geschichte


Von Handelswegen, imposanten Klöstern, Burgen. Und einem Turm im See ...


Bunker, die aus kriegerischen Zeiten stammen. Ein Turm im See. Geschichten von mächtigen Fürsten. Ein weitum sichtbares, burgähnliches Kloster. Rundherum: imposantes Gebirge. So zauberhaft sich die Natur hier zeigt, auch der Mensch hat Spuren hinterlassen. Unverkennbar. Bräuche, Traditionen haben die Jahrhunderte überdauert, altehrwürdige Gemäuer sind stumme Zeitzeugen längst vergangener Tage.


Bereits die Römer sahen im Reschen eine bedeutende Nahtstelle zwischen Nord und Süd. Die Via Claudia Augusta, einst Handelsstraße, heute Radweg, zeugt davon. Später verteidigten hier die Kaiserjäger ihr Vaterland; die Schrecken des 1. und 2. Weltkriegs prägten Land und Leute, hinterließen Narben. Der Kampf um die geliebte Heimat, seit 1919 ist Südtirol Teil Italiens, setzte sich fort. Der Anlass: Die Pläne zur Stromgewinnung am Reschen. Doch vergeblich, 1950 wird der See künstlich gestaut. Alt-Reschen und Alt-Graun liegen seither, vom Wasser verschluckt, auf dem Grund des Reschensees.


Mahnend ragt der Kirchturm aus dem See. Viel zu berichten, das haben auch die Museen in Graun und Schluderns, die Kirche St. Nikolaus in Rojen mit ihren bemerkenswerten Wandmalereien, die hochmittelalterliche Churburg, die zu den besterhaltenen Südtirols gehört, und freilich: Kloster Marienberg, Europas höchstgelegene Benediktinerabtei.